FORUM ST. PETER in Oldenburg
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Montag, 9. Oktober 2017 | 20.00 Uhr | Luther

Von Eric Till mit Joseph Fiennes, Alfred Molina, Claire Cox, Sir Peter Ustinov, Bruno Ganz u.a., D 2002, Wiederaufführung 2016, 121 Min.1505:

Der junge Martin Luther gerät in ein grauenvolles Unwetter, ein Blitz verfehlt ihn nur knapp. Zu Tode geängstigt gibt er sein Studium der Rechte auf und wird Mönch im Augustiner-Kloster zu Erfurt. Nach seiner Pilgerfahrt nach Rom 1510 geht er zum Theologiestudium nach Wittenberg, wo er 1517 seine 95 Thesen als Protest gegen den von Papst Leo X. initiierten Ablasshandel an die Tür der Schlosskirche schlägt. 1518 verlangt Rom den Widerruf der Thesen. Doch Luther bleibt standhaft. Vom Papst exkommuniziert und vom Kaiser geächtet, wird Luther zum Ketzer erklärt. Um sein Leben zu retten, lässt Friedrich der Weise ihn auf die Wartburg entführen. Dort übersetzt Luther innerhalb von elf Wochen das Neue Testament aus dem Griechischen ins Deutsche. Seine Lehren finden immer mehr Anhänger. Doch der Preis dafür ist hoch und der Kampf um die Reformation hat erst begonnen…

Der Spielfilm Luther erzählt von Luthers Standhaftigkeit und seinem Mut in einer Epoche revolutionärer Veränderungen: Das Mittelalter musste der Renaissance weichen und der unerschütterliche Glaube eines Mannes veränderte die Welt.

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Montag, 13. November 2017 | 20 Uhr | 1917 - Der wahre Oktober

 

anlässlich der russischen Revolution vor 100 Jahren

Zu Gast: die Regisseurin des Films, Kathrin Rothe

Ein dokumentarischer Animationsfilm, D 2016, 90 Min.

St. Petersburg 1917. Die Weltkriegsfront rückt täglich näher, man hungert, bangt, wütet. Im Februar wird der Zar gestürzt. Auch viele Künstler sind euphorisch: Revolution! Freiheit! Endlich Frieden? Nein. Ab Oktober herrschen allein die Bolschewiki. Was taten Dichter, Denker, Avantgardisten wie Maxim Gorki und Kasimir Malewitsch während dieser radikalen Gewaltenwechsel? In diesem außergewöhnlichen Film entsteigen fünf von ihnen als animierte Legetrickfiguren den Bücherstapeln der Regisseurin. Eigene überlieferte Worte im Munde durchkreuzen sie Salons, Komitees und Straßenschlachten: Momente, in denen der Ausgang der Geschichte noch offen ist.

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